Über mich und meinen Weg

Mein Weg mit Klang und Berührung fing damit an, dass ich damals in unserer Wohngemeinschaft die Reste eines Klavieres entdeckte, nämlich den Rahmen mit den Saiten.  Ich begann eines Tages mit den einzelnen Saiten zu spielen, spielte mit einfachen Resonanzen und war ergriffen, wie mich diese Resonanzen berührten. Ich machte Erfahrungen einer tiefen Stille und Präsenz in mir und aus diesem berührt sein stieg ein tiefes Gefühl der Verbundenheit und Liebe in mir auf.


Meine Ausbildungen und Weiterbildungen:

– erste Sensitivity-Selbsterfahrungsgruppen und TM-Meditationen (Uni Kiel)
– Sozialpädagogische Ausbildung zum Erzieher in Kiel
– Körpertheater und Mime Ausbildung in Berlin und Paris
1980-2000 verschiedene Therapie-Ausbildungen:
1980 Rebalancing Ausbildung in Pune/Indien,dann Weiterbildungen in Pränatale Therapie und Fussreflexzonen-Therapie
März 1983 bis Dez. 1984 Ausbildung an der Norddeutschen Heilpraktiker Fachschule in Hamburg,
Energiearbeit nach Kishi und Michael Barnett,
2003 bis 2004 Ausbildung zum Jin Shin Jyutsu-Professional, Astrologie,  dreijährige Coaching Ausbildung CIP (prozessorientiertes Coaching)

Die Geburt meiner Tochter Anna Sanae (Hausgeburt) Sept.1984 und die Geburt des Papa in mir, war ein so transformierendes Erlebnis, wie ich nie es hätte mir vorstellen können.

Klang und die Chance zu einem bewussteren Leben

1986 begann die intensivere Beschäftigung und das experimentieren mit Klang, Klangräumen und deren Wirkung auf Körper und Geist.
In der Zeit von 1980 bis 1990 besuchte ich drei mal für je 6 Monate den Ashram meines spirituellen Lehrers in Indien. Er öffnete mir die Augen und vor allem das Herz für mich selbst und meinen Weg. Er machte mir Mut meine Wahrheit und meine Kunst zu leben in mir zu entdecken. Es war und ist ein Weg des Erwachens aus meinem Traum der Gewohnheiten und Konditionierungen, die mir die Verbindung zur mir, zu meiner Authentizität versperrten. Ich ahnte vorher nicht, wie tief und unbewusst unsere Verletzungen und Konditionierungen sind und wie sehr wir an ihnen hängen. Sie sind unsere Identität geworden, zu einer zweiten Haut, wie ein unverzichtbarer Teil von uns selbst. Wie ein Panzer, der uns vor Verletzungen schützen soll und wir dann zu diesem Panzer werden. Es ist immer wieder wie ein kleiner Tod, wenn mir wieder ein Muster bewusst wird und ich beobachte, wie Verhalten, Emotionen automatisch ablaufen. Sie sind mir so nah, dass ich dann glaube, dass es mich ohne sie nicht mehr gibt. Gebe ich diesem Teil, dieser Erfahrung meine Liebe und Aufmerksamkeit, ein Verstehen, dann kann sich diese Verklebung lösen. Und in dem sich dieser innere Kampf, dieser Stress in mir löst, wird die gebundene Energie frei und das Bewußtsein für meine innere Präsenz bekommt Raum und Luft zu atmen. Ich bin frei und kann mich jetzt von diesem Muster verabschieden, in dem mich mich dem zuwende, was mir gut tut und ich dem Muster keine Energie mehr gebe. Es ist wie ein Erwachen in meine Präsenz, in eine neue Freiheit der Selbstbestimmung. Klang, Klangräume, Obertöne, intuitives Tönen, sowie Mantra singen, sind mir dabei wunderbare Begleiter. Berührung hilft dann oft sehr, diesen Prozess zu begleiten und die Erfahrung zu integrieren.